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Pfandverträge und Pfandregister

Das Pfandrecht ist eine Institution, die zwei Funktionen hat, und zwar die Besicherungsfunktion und die Vergütungsfunktion.
Die Besicherungsfunktion beruht auf der Druckausübung auf den Schuldner mit dem Ziel für den Gläubiger eine ordnungsgemäße und rechtzeitige Erfüllung der Verpflichtung des Schuldners zu sichern. Der Verpfänder, der seine Sache in Pfand gegeben hat, ist sich der Gefahr bewusst, dass er im Falle der Nichterfüllung der Verpflichtung das Pfand verlieren kann.

Die Vergütungsfunktion kommt an die Reihe in dem Falle, wenn der Schuldner seine Verpflichtung gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllt hat. Der Gläubiger kann dann beantragen, dass das Pfand veräußert und der erzielte Preis zur Befriedigung der besicherten Forderung des Gläubigers verwendet wird. Der restliche Finanzbetrag aus dem erzielten Preis (falls es noch irgendwelcher gibt), gehört dem Verpfänder.

Das Pfandrecht kann an einer Liegenschaft, aber auch an irgendeiner anderen Sache oder Recht haften.

Nach dem tschechischen Recht muss der Pfandvertrag zu Liegenschaften, die nicht im Liegenschaftskataster evidiert werden, zur Sachgesamtheit, zum Sachkomplex und ebenfalls zur beweglichen Sache, die dem Gläubiger nicht zur Verfügung gestellt wird, in Form notariellen Niederschrift verfasst werden. Der Grund ist die Tatsache, dass das Pfandrecht mit der Eintragung des Pfandrechtes ins Pfandregister entsteht, das von der Notarkammer der Tschechischen Republik in elektronischer Form geführt wird.

Weitere Informationen über den Pfandvertrag und das Pfandregister finden Sie an der Internetseite der Notarkammer der Tschechischen Republik www.nkcr.cz notarielle Dienstleistungen Pfandverträge und Pfandregister.