Startseite > Notarielle Tätigkeit > Vermögensverträge der Eheleute und Verlobten

Vermögensverträge der Eheleute und Verlobten

Das von jedem der Eheleute während der Ehe erworbene Vermögen hat bis auf Ausnahmen den Charakter des gemeinsamen Vermögens der Eheleute. Eine Ausnahme bildet ein Vertrag, der das Regime des gemeinsamen Vermögens der Eheleute regelt, meistens über die Erweiterung oder Abgrenzung des gemeinsamen Vermögens der Eheleute. Dieser Vertrag muss nach dem Gesetz die Form der notariellen Niederschrift haben und kann sowohl während der Ehe, als auch vor der Ehe (sog. vorehelicher Vertrag) abgeschlossen werden. Der Sinn eines solchen Vertrages ist der Ausschluss der Vermögensstreits nach dem Erlöschen der Ehe oder die Berücksichtigung des Vermögenseintritts der Partner in die Ehe oder des Verdienstes an dem Erwerb des Vermögens.

Der aufgeführte Vertrag kann die Folgen des Unternehmerrisikos eines der Partner eliminieren, insbesondere den Regress gegenüber dem Vermögen in Zusammenhang mit der Haftung für die Schulden eines der Partner (der auf die übliche Weise eine unternehmerische Tätigkeit betreibt), jedoch unter der Voraussetzung, dass der Dritte (Gläubiger) von der Existenz eines solchen Vertrages weißt.

Alle Verträge, die die Vermögensverhältnisse der Eheleute und Verlobten regeln, werden zum Zweck der Rechtssicherheit für die Zukunft in dem Zentralen Informationssystem der Notarkammer der Tschechischen Republik (CEMS) evidiert. Die Eintragung des Vertrages in das System führt der Notar, der den Vertrag verfasst hat aus, und zwar unverzüglich nach dem der Vertrag Wirkung erlangt hat (in der Regel nach Abschluss des Vertrages).

Weitere Informationen über die Vermögensverträge der Eheleute und Verlobten finden Sie an der Internetseite der Notarkammer der Tschechischen Republik www.nkcr.cz notarielle Dienstleistungen Vermögensverträge der Eheleute und Verlobten.